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Nicole & Friedhelm unterwegs
 
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Reparaturen

Damit der Bereich über das WOMO nicht noch unübersichtlicher wird, gibt es hier jetzt einen neuen Bereich: Was wir noch vor uns haben.

Über diverse Kleinigkeiten haben wir ja schon berichtet. Hier nun ein paar Infos über die noch ausstehenden Dinge, die wir jetzt nach nach angehen werden.

 

Rückleuchte:

Die alte Rückleuchte war beschädigt und musste daher ausgetauscht werden.

Die neue Rückleuchte für die linke Seite haben wir am 12.03.2010 endlich montiert. Die Verkleidung zeigt aber deutlich, dass die Schrauben die Leuchte vermutlich nicht mehr ewig halten.

Übergangsweise haben wir vor der Verschraubung die Schraublöcher mit Sikaflex befüllt. Das sollte erstmal ein bischen Halt geben. Ist aber natürlich keine Dauerlösung. Jetzt haben wir auf jeden Fall erst einmal die richtige Rückleuchte. Hier die rechte Lecuhte für Euch nochmal zur Ansicht.

 

Dachfenster:

Das Dachfenster im Alkoven ist das, was uns momentan noch am meisten gedanklich beschäftigt. Wie man sieht, hat sich die Dichtung komplett aufgelöst und klebt in unregelmäßigen Abständen zur Hälfte am Dachfenster und zur anderen Hälfte am Aufbau. Behebn ist einfacher als gedacht. Bei ebay eine neue Dichtung geholt, die Reste der alten Dichtung entfernt und die neue Dichtung einklicken - Fertig :).

 

Fliegengitter an der WOMO-Tür :

Die WOMO-Tür an sich macht einen super Eindruck.

Wir haben letztens noch die Scharniere geölt und den Verschließmechanismus eingestellt nun bleibt nur nur das Festergitter. Dieses löst sich derzeit an verschiedenen Stellen aus und wird so wahrscheinlich nicht mehr wirklich gegen das ganze Getier im Urlaub helfen. Verschiedene Reparaturversuche hat hier schon der Vorbesitzer unternommen. Wie man sieht, sind die weder ansehnlich noch erfolgreich:

Fliegengitter_alt

 

Im Ergebnis hieß das zwei Tage lang die Klebereste der Vorbesitzer entfernen. Alles fein säuberlich natürlich. Am Ende zwischen der Originalgummierung und dem Rahmen mit dem Cuttermesser eine Öffnung schaffen und das Fliegengitter dazwischen fummeln. Am Ende mit Acryl festigen. Nach dem Trocknen sieht das Ganze wieder aus 'wie neu'. Nun ja, original ist anders, aber nachdem nun noch die zwei sichtbaren Löcher gestopft wurden mit Nähgarn und ein bischen Zeit, haben Insekten keine Chance mehr!

Achso und die auf dem einem Bild sichtbare Fußmatte, die hervorragend zwischen Aufbautür und Fliegengittertür ihren Platz hatte, liegt jetzt leider auf unserem Campingplatz in Italien am Gardasee. Frisch gereinigt hatte ich sie hinten auf den Fahrradträger zum Trocknen abgestellt. Am nächsten morgen sind wir dann losgefahren und nach 30 km fiel mir erst wieder die Fußmatte ein. Bei Berger haben wir dann eine neue gekauft und dachten, dass das schon irgendwie eine Standardgröße wäre - War es natürlich nicht. Die neue Matte war viel breiter als die alte und passte daher nicht in die Halterung. Also entweder den Halter versetzen und neue Bohrlöcher setzen oder die Matte verkleinern. Da man das mit dem Bohren ja eher vermeidet, hieß es, die Seiten zu kürzen. Hierzu eignet sich eine gute Scheere und ein Cuttermesser. Einfach die herausstehende erste Reihe entfernen und dann passt's.

Matte

 

Klappenhalterungen:

Diverse Klappenhalterungen haben ihre besten Zeiten auch schon bereits hinter sich. Somit gehen dies entweder schwergängig auf oder wahlweise auch schwergängig wieder zu. Hier zum Beispiel ein Bild aus unserem hinteren Laderaum.

Die Kanten, die direkt auf dem Gummi aufliegen haben wir mit einem einseitig klebenden Streifen verstärkt. Die kleine Undichtigkeit, die durch den Abstand zwischen Dichtgummi und Klappe bestand, müsste damit behoben sein. Von der Radkastenseite aus, haben wir die Stoßkanten noch mit Sikaflex gedichtet. Nach unserem Usedom-Urlaub können wir feststellen - das scheint zu halten.

Einbau Luftfederung:

Da wir auf Autobahnen immer das Problem hatten, dass das Fahrzeug schwankt und man bei Überholen von LKW ausgespuckt wird, haben wir uns für den Kauf einer Luftfederung entschieden. Es handelt sich um eine Airlift Linnepe. Heute haben wir sie eingebaut. Hier die Einzelteile:

lufe

Am Fahrzeug müssen zunächst die Prallpuffer entfernt werden. Ich nenne sie Pümpel, was zu einiger Verwirrung führte, aber egal. Die Pümpel sind am Aufbau befestigt und müssen eigentlich mit einem Spezial-Ölfilterschlüssel entfernt werden. Man kann sie aber auch abdrehen..

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Danach einfach den Pümpel beiseite legen und die Luftfederung anschrauben - dabei auf die Bremsleitung aufpassen. Unsere musste wir ein bischen verlegen, damit die Bügel zum Halten fixiert werden konnten.

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Jetzt einfach vorn im Armaturenbrett eine Aussparung für das Manometer fräsen. Dieses einstecken und an der Rückseit die Luftschläuche zugeschnitten ansetzen.

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m2

Einen Luftschlauch zum Ventil, was ebenfalls einen eigenen Platz am Armaturenbrett findet, führen. Dann den Luftschlauch gezielt unter das Fahrzeug führen. Wir haben eine ganze Weile gesucht um letztlich festzustellen, dass es lediglich eine kleine Öffnung beim Handbremsseil nach unten gibt. Haben dann daneben einfach ein Loch gebohrt, den Luftschlauch durchgeführt und natürlich mit Sikaflex abgedichtet. Danach fein und ordentlich den Luftschlauch nach hinten an der Karosserie entlang verlegen. Hierbei ein wenig aufpassen, dass man nicht zu nah am Auspuffendrohr vorbei kommt. Das wird bestimmt heiß und soll ja damit nicht den Schlauch beschädigen. Wir haben uns immer an der Bremsleitung orientiert und den Luftschlauch zwischendurch immer mit Kabelbindern fixiert.

Einmal hinten angekommen, wurden die Luftbälge an den Schlauch angeschlossen und mittels einem T-Stück verbunden.

Danach haben wir die Luftbälge probeweise ein bischen befüllt (2 Bar) und geprüft, ob die Anlage dicht ist. Dabei kam auch der Rollbalg weiter heraus.

Der Pümpel kam dann wieder an seinen eigentlichen Ort und alles wurde fixiert. Letztlich sind wir nach ein paar Stunden fertig geworden. Das Füllen der Anlage mit unserer Hubpumpe ist ganz schön anstrengend.. Das hat dann unser Nachbar übernommen ;)

Die Restluft auf 4 Bar haben wir dann stationär an einer normalen Luftstation gemacht.

Die Probefahrt zeigte, dass das echt super ist mit der Luftfederung. Kein Wanken mehr, kein Schwanken und auch das WOMO wird nicht mehr beim Überholen vom LKW ausgespuckt. Tolle Investition! :)

Jetzt machen wir uns mit Lecksuchspray noch auf die Suche nach einem kleinen Leck im System und dichten es ab..

Was nun noch bleibt?

Auf jeden Fall wollen wir im Heckbereich noch die Boxen an den Fernseher anschließen. Diese sind momentan nur zur Deko da. Ans Radio anschließen ginge sicherlich auch. Dieses hat aber an sich einen super Sound - auch ohne die Boxen hinten. Also ran an den Fernseher: Einziges Problem ist, dass weder der Receiver noch der Fernseher einen eigenen Audioausgang für die Boxen haben. Aber man kann wohl vom SCART-Anschluss die entsprechenden Audioausgänge nutzen, irgendwas zusammenlöten und dann über CINCH-Buchsen das Ganze zusammen führen. Lassen wir uns überraschen. Ich werde berichten.

Und hier nun der Bericht:

Frei nach dem Motto: Yippie, Yah, Yah, Yippie, Yippie, Yeah.. waren wir heut bei Conrad. Folgendes Bild beschreibt die nächsten Planungen:

Für das Problem mit dem Anschluss der Boxen hatte ich mich die ganze Zeit gefragt, ob es da nicht einen Adapter gibt. Seien wir doch mal ehrlich - es gibt doch mittlerweile fast alles von irgendwas auf irgend etwas anderes. Also bei Conrad mal ganz blöd gefragt, ob man vom Scart (Audio) irgendwie auf Cinch kommt und... siehe da, gibt einen Adapter. Also muss hier nix gelötet werden! :) Wir werden nun die Lautsprecherkabel auf Cinch-buchsen legen und dann über den Adapter das Audiosignal aus dem Receiver holen. Dann müsste sich das Prblem Sound beim Fernsehen ganz schnell erledigt haben! *freu* PS: Wir fahren natürlich nicht um Fern zu sehen, aber jeder der schon mal einen Film auf einem Laptop gesehen hat, weiß sicherlich, dass integrierte Lautsprecher nicht wirklich das Wahre sind! Davon abgesehen, sind wir vielleicht auch etwas verwöhnt mit Dolby 5.1 auf Teufel-Boxen..

Was sehen wir denn noch - Ich fasse mal zusammen:

1 Außensteckdose, IP 54 (1)
2 Leerdosen, IP 54 (2)
1 Bausatz 'Temperaturgesteuerte Lüfterregelung' (3)
1 Euro-Netzkabel mit Tülle (schmaler Stecker) 1,5 m (4)
1 Elektroisolierband (5)
1 Schukosteckdose mit schwarzer Tülle (6)
2 Stromkabel (großer und kleinerer Querschnitt) (7)
Kabelbinder (8)

Also, was wird's? Einer 'ne Idee??

Ok, ich klär Euch auf.

Während unseren Touren haben wir eine Außensteckdose vermisst. Sicherlich kann man, wenn man draußen 230 V braucht - wir hängen zum Beispiel eine Lampe zur Beleuchtung unter die Markise - das Stromkabel durch das geöffnete Fenster durchführen. Dies hat aber mindestens zwei nicht tragbare Nachteile. Erstens: Es sieht sch.. aus! Zweitens: All mögliches Getier findet den Weg in den Wohn- und Schlafraum! Da beides irgendwie so gar nicht geht, gibt es jetzt (hoffentlich bald) für unser WOMO eine Außensteckdose. Hierfür wird die 230 V und 12 V Stromversorgung des Kühlschranks angezapft. Das geht relativ einfach, da von außen durch die Lüftungsgitter des Kühlschranks genug Platz ist um zu arbeiten. Dann werden die Stromkabel (7) der Steckdose (1) zugeführt. Die Steckdose wird hierzu im hinteren Bereich des Kühlschranks verbaut. Von da aus kann man jetzt jederzeit Strom abnehmen. Damit man das durch die Lüftungsgitter auch hinbekommt, wird eine Durchführöffnung in den Lüftungsschlitz der Zuluft vorgesehen. Weil die normalen Stecker ja eher breit sind, bekommt unser neuer Stecker an dem Stromkabel zum nach draußen legen einen schmalen Stecker (4). Die andere Seite des Außenkabels bekommt dann wieder eine normal dicke Steckdose (6). Das 12 V Kabel kommt in eine der beiden Leerdosen (2) und kann dann bei Bedarf - beispielsweise für eine Kühlbox mit Getränken im Außenbereich genutzt werden. Die Kühlbox nimmt dann innen keinen Platz mehr weg und draußen kann man sich herrlich an kühlen Getränken bedienen.

Die zweite Leerdose (2) wird auf der anderen Seite des WOMO verbaut. Und zwar am Boden des WOMO. Ja - außen. In die Dose wird dann ein vom Inneren nach unten in das Batteriestaufach geführtes SAT-Kabel führen. Also vom Receiver, durch den Schrank, zum Fußboden, durch den Boden, an der Unterseite des WOMO nach außen in die Dose. So kann man an Stell- oder Campingplätzen, die heut zu Tage schon vielfach auch SAT-Anschlüsse an den Versorgungseinrichtungen haben, mit einem einfachen SAT-Kabel ggf. noch mit Adapter, direkt unten am WOMO Fernsehen einspeisen. :)

Das Elektroisolierband (5) soll zum Schutz der Dekofolie an den Fenstern verklebt werden. Der Vorbesitzer hat hier schon die Folie gegen Ablösen durch Aufbringen von irgendeinem schwarzen Klebeband unterbunden. Da diese Klebung sich so langsam aber sicher auflöst, werden wir das alte Zeug abfummeln und dann mit dem Elektroisolierband nachkleben.

Fehlt nur noch der Bausatz 'Temperaturgesteuerte Lüfterregelung' (3). Hierzu kurz einige Infos zum Thema kühlen im WOMO: Die Wärme aus dem Kühlschrank, wird über den Wärmetauscher an der Rückwand an die Umgebung abgegeben. An den Kühlrippen erwärmt sich die Luft, die dann durch ihre geringere Dichte nach oben strömt. Kühle Luft strömt von unten nach und transportiert die Wärme ab. Bei Temperaturen um die 40°C, wie man sie in Südeuropa antrifft, reicht diese Art Wärmeabfuhr häufig nicht mehr aus. Verbessern kann man den Kühleffekt indem man durch Ventilatoren eine Zwangslüftung installiert. Also nehme man zwei PC-Lüfter und verbaue sie hinter dem oberen Kühlschranklüftungsgitter. Damit die Lüfter nicht andauernd die Luft absaugen, soll dieser Vorgang durch eine temperaturgesteuerte Regelung unterstützt werden. Daher wird der Bausatz zusammengebaut, gelötet und so weiter und dann so eingebaut, dass wenn es draußen nicht so kalt ist, die Lüfter auch weniger Luft abtransportieren. Hierzu müssen die Lüfter natürlich irgendwie verbaut werden, aber dazu erst, wenn wir es hinter uns gebracht haben.. ;) Zusätzlich wird noch ein Ein/Aus-schalter montiert, so dass man auch nachts beruhigt schlafen kann und dann die Ventilatoren auch nachts nicht laufen.

Zuletzt fehlen noch Kabelbinder (8). Ganz ehrlich?! Es gibt Leute, die sagen: Die kann man immer gebrauchen.. Nun gut. Also wir werden sie bestimmt brauchen - auch wenn ICH noch nicht weiß wofür ;)

Zwischenbericht:

So richtig beginnen konnten wir nicht. Ich habe am Freitag nachdem wir das WOMO-abgeholt haben im Bad den Stöpsel zum Wassereinlassen eingesetzt. Dabei ist es passiert: Ermüdungserscheinungen des Waschbeckens. Ergebnis am Siphon zu zwei Dritteln ausgebrochen! :(

Also kurzer Hand in den Baumarkt und Glasfaserspachtel geholt um den ausgebrochenen Ring auf dem der Siphon liegt wieder zu kitten.

Also erstmal unten das Waschbecken mit Schmirgelpapier anrauen und dann ordentlich ver'glasfaserspachteln'. Das Ergebnis kann sich sehen lassen - zumindest von oben ;). Für euch hier noch zwei Bilder mit dem Defekt und dem Ergebnis (von unten) fotografiert. Letztlich noch alles wieder montiert. Dichtigkeitstest - läuft wieder..

Unsere Außensteckdose ist jetzt auch fertig! Sie befindet sich in der hinteren Stauklappe. Das Kabel kommt durch den Zwischenboden des oberen Staukastens. Also kein Loch nach draußen gebohrt. :)

Sind grad bei der Fertigstellung der Kühlschranklüftung. Näheres folgt..

Bis bald & beste Grüße !

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